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EU unterliegt vor WTO im Streit um Elektronik-Zölle mit USA

Genf Im Streit um Einfuhrzölle auf Elektronikgeräte hat die EU eine Niederlage vor der Welthandelsorganisation gegen die USA, Japan und Taiwan erlitten.

Ein WTO-Gremium entschied am Montag, dass die EU keine Einfuhrabgaben auf bestimmte Elektronikprodukte aus den drei Ländern erheben dürfe. Die Genfer Organisation forderte die EU auf, sich an die internationalen Handelsvereinbarungen zu halten. Die USA, Japan und Taiwan hatten der EU vorgeworfen, mit den Einfuhrbestimmungen gegen ein im Jahr 1994 geschlossenes Handelsabkommen für Informationstechnologie (ITA) zu verstossen. Bei dem Streit ging es unter anderem um Multifunktions-Drucker, Flachbildschirme und Digitalempfänger für Fernsehgeräte. Die EU-Kommission kritisierte das Urteil. In den USA wurde die WTO-Entscheidung dagegen begrüsst. Die EU hat nun 60 Tage Zeit, um gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Die Zölle betrugen laut der Klage bis zu 14 Prozent.

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