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EZB auf weitere Stützung Irlands vorbereitet Devisentauschgeschäft vereinbart

Frankfurt Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich auf eine zusätzliche Stützung Irlands vorbereitet.

Mit der britischen Zentralbank vereinbarte sie ein Tauschgeschäft, worüber sie bis zu 10 Milliarden Pfund (11,7 Milliarden Euro) an die irische Zentralbank geben könnte. Die Bank of England erhält im Gegenzug einen entsprechenden Euro- Betrag, wie die EZB am Freitag in Frankfurt mitteilte. Hintergrund ist, dass die nationalen Notenbanken für die Banken in ihrem Land oftmals auch Fremdwährungen benötigen. Die irische Notenbank könnte vor allem wegen der engen wirtschaftlichen Verflechtung des Landes mit Grossbritannien auf zusätzliche Mittel in Pfund angewiesen sein. Die Tauschvereinbarung der Zentralbanken ist bis Ende September 2011 befristet. Ähnliche Tauschgeschäfte hatte die EZB in der Vergangenheit auch mit anderen Zentralbanken, etwa in den USA oder in der Schweiz, vereinbart. Im Fall der USA ging es darum, Banken im Euro-Land nach dem Ausbruch der Finanzkrise Liquidität in Dollar zur Verfügung zu stellen. Die EZB greift schwachen Ländern in der Eurozone bereits durch den Ankauf von deren Staatsanleihen unter die Arme.

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