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Fall CS: Versagen auf der ganzen Linie

Die Finanzmarktaufsicht (Finma) stellte schon 2012 zahlreiche Verfehlungen der Credit Suisse fest. Veröffentlicht hat sie den Bericht erst gestern.

Erkannten laut Finma die Risiken im Geschäft mit US-Kunden nicht: Brady Dougan (2. v. l.), Hans-Ulrich Meister (3. v. l.), Robert Shafir (2. v. r.) und Romeo Cerutti (r.) vor dem US-Senat. Foto: Saul Loeb (AFP)
Erkannten laut Finma die Risiken im Geschäft mit US-Kunden nicht: Brady Dougan (2. v. l.), Hans-Ulrich Meister (3. v. l.), Robert Shafir (2. v. r.) und Romeo Cerutti (r.) vor dem US-Senat. Foto: Saul Loeb (AFP)

Fast zwei Jahre lang hielt die Finanzmarktaufsichtsbehörde (Finma) ihren Untersuchungsbericht zum grenzüberschreitenden US-Geschäft der Credit Suisse unter Verschluss. Unter dem Druck der Veröffentlichungen in den USA entschloss sich auch die Schweizer Aufsicht zu einer Publikation.

Die Befunde des Berichtes sind vernichtend: Die Führung der Credit Suisse hat die Risiken im Geschäft mit US-Kunden lange, zu lange nicht erkannt. Als dies endlich doch der Fall war, scheiterte die Bank mit der Anpassung ihres Geschäftsmodells. Nach Meinung der Finma verstiess das Institut gegen schweizerisches Aufsichtsrecht und gegen das Erfordernis der Gewähr für eine einwandfreie Geschäftstätigkeit.

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