Fehlerhafte Airbags – Ferrari ruft 2600 Autos zurück

Ein weiterer Fahrzeughersteller ist von den Airbag-Problemen des Unternehmens Takata betroffen. Für die Insassen der betroffenen Ferrari-Fahrzeuge bestehe Verletzungsgefahr.

Ferrari produziert jährlich 7000 Fahrzeuge: Ein Techniker im Werk von Maranello, Italien. (8. Mai 2013)

Ferrari produziert jährlich 7000 Fahrzeuge: Ein Techniker im Werk von Maranello, Italien. (8. Mai 2013) Bild: Marco Vasini/Keystone

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Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari ruft weltweit 2600 Autos wegen fehlerhafter Airbags zurück. Es handle sich zwar um Modelle des japanischen Herstellers Takata, das Problem stehe jedoch nicht in einem Zusammenhang mit den Rückrufen anderer Autokonzerne, betonte ein Ferrari-Sprecher.

Grund für den Rückruf sei ein möglicher Produktionsfehler bei einer Komponente aus dem Inneren des Airbags. Diese Luftkissen seien in 2600 Autos eingebaut.

«Unsachgemäss» zusammengebaut

Laut Ferrari wurde der Fahrer-Airbag «unsachgemäss» zusammengebaut und könnte dadurch «rotierend» auslösen. Dadurch bestehe Verletzungsgefahr für die Insassen. Ferrari produziert jährlich etwa 7000 Fahrzeuge und soll noch in diesem Jahr an die Börse gehen.

Möglicherweise fehlerhafte Airbags von Takata werden weltweit mit mehreren Todesfällen und mehr als hundert Verletzten in Verbindung gebracht. Die Airbags können wegen eines Fehlers im Gasgenerator platzen und durch heisse Metallteile Fahrer und Beifahrer verletzen oder gar töten. Zehn Autoproduzenten mussten deshalb allein in den USA 34 Millionen Fahrzeuge zurückrufen. (dia/sda)

Erstellt: 20.07.2015, 15:38 Uhr

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