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Finanzanalysten rechnen mit stabilem Euro-Franken-Wechselkurs

Immer mehr Finanzanalysten gehen davon aus, dass der Wechselkurs zwischen Euro und Franken weiterhin stabil bleibt.

Zu diesem Schluss kommen die Autoren des ZEW-Finanzmarktreports der Credit Suisse und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Der Anteil der Analysten, die einen stabilen Kurs erwarten, ist gegenüber dem Vormonat um 9,2 Prozentpunkte auf 87 Prozent gewachsen, heisst es in der am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung. Dies bedeute, dass die Fähigkeit der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zur Durchsetzung des Mindestkurses nicht bezweifelt werde, schlussfolgern die Autoren. Die SNB hatte vor rund einem Jahr den Mindestkurs bei 1,20 Franken festgelegt. Mit der Verschärfung der Schuldenkrise wurden aber auch Szenarien bekannt, bei denen andere Massnahmen wie etwa die Kapitalmarktkontrollen ergriffen werden könnten. Von den befragten Analysten erachten 70 Prozent eine solche Massnahme als ungeeignet, um eine Aufwertung des Frankens zu verhindern. Zudem wurden Zahlungsverkehrsbeschränkungen als unwahrscheinlich eingeschätzt. Weiter geht aus der Umfrage hervor, dass Finanzanalysten den Ausblick für die Schweizer Wirtschaft weiterhin als recht schwach einschätzen. Der ZEW-Index ist im Juli leicht gestiegen, bleibt aber mit minus 42.5 Punkten weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Im Juni war der Index um 39,4 Zähler auf minus 43,4 Punkte eingebrochen. Der Index für die Einschätzung der aktuellen Konjunkturlage verminderte sich im Juli leicht um 1,3 Zähler auf 18,4 Punkte.

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