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Finanzdienstleistungen Stellenabbau bei SIX Gruppe fällt kleiner aus als angekündigt 65 Entlassungen in der Schweiz

Der Stellenabbau beim Finanzdienstleistungs- Infrastrukturbetreiber SIX Group fällt kleiner aus als angekündigt.

Insgesamt würden 115 Arbeitsplätze gestrichen, sagte SIX-Chef Urs Rüegsegger am Dienstag am Rande der Bilanzmedienkonferenz im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda. Vor einem Monat hatte die SIX Gruppe, die unter anderem die Schweizer Börse betreibt, noch die Streichung von rund 150 Jobs angekündigt. Man könne das Ziel, 30 Millionen Fr. an Kosten zu sparen, mit einem geringeren Abbau erreichen, sagte Rüegsegger. Von den 115 Stellen würden 65 durch Entlassungen in der Schweiz reduziert. Es gebe einen Sozialplan. Zudem plant die Schweizer Börse den Umzug nach Zürich West. Wenn das Projekt zustande komme, werde man dort Ende 2015 oder Anfangs 2016 alle Mitarbeiter in der Limmatstadt zusammenziehen. Damit würde die Schweizer Börse das markante Börsengebäude an der Selnaustrasse verlassen, das sie 1993 bezogen hatte. Ausserdem müssten die Mitarbeiter einer anderen Division am Standort Brandschenke umziehen. Dadurch entfalle das mühsame Hin- und Herpendeln der Mitarbeiter zwischen den Standorten. Ein weiterer Vorteil sei die Einsparung eines einstelligen Millionenbetrags an Miete, sagte Rüegsegger.

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