Zum Hauptinhalt springen

Forderungen von fast 60 Millionen an Bündner Grosssägerei

Im Falle der bankrotten Grosssägerei Mayr-Melnhof im bündnerischen Domat/Ems hat die Konkursverwaltung Forderungen von insgesamt 57,9 Millionen

Fr. anerkannt. Drittklassgläubiger können nur mit einem kleinen Erlös rechnen. Nach den Grundpfandforderungen von 34,6 Millionen Fr. hat die Konkursverwaltung am Donnerstag die nicht pfandgesicherten Forderungen veröffentlicht. Aus dem Kollokationsplan geht hervor, dass sich die ungesicherten Forderungen auf 23,3 Millionen Fr. belaufen. Davon sind 2,3 Millionen Fr. Forderungen von Arbeitnehmern, die voraussichtlich befriedigt werden können. Die so genannte Dividende für Drittklassgläubiger ist hauptsächlich abhängig vom Verwertungserlös des schweizweit grössten Sägereiwerks. Diese Gläubiger müssen sich laut der Konkursverwaltung schätzungsweise mit zwei bis vier Prozent ihrer Forderungen begnügen. Die österreichischen Besitzer Mayr-Melnhof hatten das Werk Mitte Dezember letzten Jahres nach dreieinhalb Betriebsjahren in den Konkurs gehen lassen. Der Grund war, dass das Bündner Parlament einen Beitrag von 6,75 Millionen Fr. an den Bau eines Pelletswerks für die teilweise Neuausrichtung des Betriebes abgelehnt hatte.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch