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France Telecom verkauft Orange Schweiz an britische Apax

Die französische Telefongesellschaft France Télécom verkauft Orange Schweiz an die britische Beteiligungsgesellschaft Apax.

Das teilte France Télécom in der Nacht auf Samstag mit. Beide Seiten hätten sich auf einen Verkaufspreis von 2,0 Milliarden Franken (1,6 Milliarden Euro) geeinigt. Orange Schweiz ist die Nummer drei im Schweizer Telekommarkt. Das Unternehmen erwirtschaftete 2010 Jahr einen Umsatz von 1,3 Milliarden Franken. Im vergangenen Jahr hatte die Wettbewerbskommission (Weko) die Fusion von Orange mit der Schweizer Nummer zwei Sunrise verboten. Mit dem Verbot wollten die Wettbewerbshüter ein Duopol durch die fusionierte Sunrise/Orange und Swisscom im Mobilfunkmarkt verhindern. Nach dem Verbot ging France Télécom über die Bücher. Seit Frühling versucht der französische Telekomgigant, Orange Schweiz zu verkaufen. France Télécom will sich auf Länder fokussieren, in welchen der Konzern als Telekommunikations-Vollanbieter auftreten könne und gleichzeitig die Nummer eins oder zwei im Markt sei. France Télécom hatte sich im Vorjahr bereits in Grossbritannien von seinem Geschäft getrennt. Der gescheiterte Zusammenschluss hat im Herbst 2010 bereits bei Sunrise zu einem Besitzerwechsel geführt: Der dänische TDC-Konzern hat die Nummer 2 statt der France Télécom schliesslich an den Finanzinvestor CVC Capital Partners verkauft.

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