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Frankenstärke Euro erstmals seit März wieder über 1,21 Franken SNB-Devisenanlagen um 10 Milliarden auf 418 Milliarden Fr. gestiegen

Der Euro hat am Freitagmorgen erstmals seit Mitte März wieder über 1,21 Franken notiert.

Die Gemeinschaftswährung gewinnt an Stärke, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) unbegrenzte Käufe von Staatsanleihen von Euro- Krisenstaaten angekündigt hat. Um kurz nach 9 Uhr notierte der Euro im Devisenhandel bei 1,212 Franken. Erst am Mittwoch hatte er sich in Erwartung der EZB- Massnahmen erstmals seit Ostern spürbar von der Marke des Euro- Mindestkurses der Schweizerischen Nationalbank (SNB) von 1,20 Franken gelöst. Im August hatte der Kampf um den Mindestkurs die SNB wieder zu umfangreichen Interventionen gezwungen. Die Devisenanlagen sind gegenüber Juli um 9,8 Milliarden Fr. auf den Rekordwert 418,4 Milliarden Fr. gestiegen, wie aus einer am Freitag publizierten Meldung der SNB an den Internationalen Währungsfonds (IWF) hervorgeht. Ein Grossteil des Anstiegs sei auf Devisenkäufe im Zusammenhang mit dem Euro-Mindestkurs zurückzuführen, sagte ein SNB-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

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