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Freie Fahrt für Fernbusse in Deutschland ab 2013

Berlin Regierung und Opposition in Deutschland haben sich am Freitag auf ein neues Personenförderungsgesetz geeinigt.

Dieses sieht eine weitgehende Liberalisierung des Fernbusverkehrs vor. Damit fällt ein fast 80-jähriger Erlass zum Schutz des Zuges. Die Busunternehmen können Fahrten künftig auf praktisch allen Strecken anbieten. Auch können Verbindungen von zwei Konkurrenten parallel befahren werden. Geschützt werden nur Regionalstrecken mit bis zu 50 Kilometern, die Bahnen mit öffentlichen Zuschüssen betreiben. «Damit wird es ein völlig neues öffentliches Verkehrsangebot geben, das sich insbesondere an preissensible Kunden richten wird, denen Bahnfahren oft zu teuer ist», heisst es in einer gemeinsamen Erklärung der vier grössten Fraktionen im deutschen Parlament. Vorausgesetzt beide Parlamentskammern stimmen im Herbst der Vorlage zu, gilt das neue Regime ab Januar 2013. Besonders die Deutsche Bahn erhält damit im Fernverkehr von den meist günstigeren Bussen verstärkte Konkurrenz. Busse gelten besonders auf Strecken bis etwa 400 Kilometer als wettbewerbsfähig.

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