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Führt die vierte Schuldenwelle zum Kollaps?

Seit der Finanzkrise ist die Verschuldung der Staaten und der Privaten bedrohlich gestiegen. Einige Ökonomen sagen aber: Schulden können auch gut sein.

Markus Diem Meier
Der Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers markierte den Höhepunkt der Finanzkrise von 2008: Ein Mitarbeiter verlässt das Hauptquartier der Bank in New York. Foto: Keystone
Der Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers markierte den Höhepunkt der Finanzkrise von 2008: Ein Mitarbeiter verlässt das Hauptquartier der Bank in New York. Foto: Keystone

Die hohe Verschuldung galt als wichtiger Auslöser der Finanzkrise von 2008. Und hohe Staatsschulden haben drei Jahre später die Eurozone an den Rand des Zusammenbruchs gebracht.

Die jüngsten Berichte zu weltweiten privaten und öffentlichen Schulden geben vor diesem Hintergrund Anlass zur Sorge. «Global Waves of Debt» (Globale Schuldenwellen) lautet der Name eines 300-seitigen Berichts, den die Weltbank vor kurzem veröffentlicht hat. Die wichtigsten Schlussfolgerungen: Während der vergangenen 50 Jahre gab es vier Wellen einer massiven weltweiten Schuldenzunahme. Die letzten drei davon endeten alle in einer wirtschaftlichen Katastrophe, die dritte in der erwähnten Finanzkrise.

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