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Gallen Symposium BP-Chef Dudley: «BP hat Ölkatastrophe gut gemeistert»

«Wir haben aus der Ölkatastrophe im Golf von Mexico gelernt», sagte BP-Chef Robert Dudley am Freitag am 41.

St. Gallen Symposium. Wegen des rasant steigenden Energiebedarfs würden auch die Sicherheitsrisiken steigen. Dies sei eine grosse Herausforderung. Es gebe nur vier bis fünf Unternehmen auf der Welt, die ähnlich gut auf einen solchen Unfall reagieren könnten, sagte Dudley auf die Frage an dem Symposium. Eine Studentin wollte während einer Diksussionsrunde zum Thema «gross aber kraftlos?» wissen, weshalb niemand mehr über die Ölkatatstrophe im Golf von Mexiko rede. Der Chef von Shell sagte, die ganze Branche habe aus der Katastrophe gelernt. «Wir diskutieren täglich darüber, wie wir in Zukunft sicherer arbeiten und bei einem Unfall besser reagieren», sagte Jorma Ollila. Ein gutes Sicherheitsmanagement sei unumgänglich, wenn die Ölkonzerne ihre Betriebsbewilligung behalten wollten. Um die rasant steigende Nachfrage nach Erdöl und Gas zu befriedigen, müssten Konzerne BP und Shell nach immer schwieriger zu gewinnenden Reserven suchen. Die Förderung von Energie aus der Tiefsee oder der Arktis sei mit vielen Risiken behaftet. «Wir bohren in unbekannten Gründen, das braucht hohe Sicherheitsstandards», sagte Ollila. Öffentlichkeit schaut hin «Die Öffentlichkeit schaut uns auf die Finger. Wir sind zu gross, uns zu verstecken», sagten die Chefs von BP und Shell. Der Umgang mit den steigenden Risiken sei zentral für den Geschäftsgang. Es brauche langfristige Strategien und enorme Investitionen. Von 2000 bis Jahr 2050 werde sich die Energie-Nachfrage verdoppelt habenn. Um den Energiehunger zu befriedigen, setzten die Ölkonzerne auch auf erneuerbare Energien. Hier seien vor allem ethische Fragen wichtig. «Wir wollen keinen billigen Biodiesel aus Nahrungsmitteln von Entwicklungsländern», sagte Ollila. Das zweitägige St. Gallen Symposium steht unter dem - bewusst doppeldeutigen - Titel «Just Power». Rund 600 Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik diskutieren bis Freitagabend an der Universität St. Gallen mit 200 ausgewählten Studierenden. Notiz an die Redaktion: Key-Bilder vorhanden

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