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Gallen Symposium Mit dem Iran über Atomenergie verhandeln statt mit Krieg drohen Nukleare Sicherheit als grosse Herausforderung

Die Wahrung der nuklearen Sicherheit ist gegenwärtig eine der grössten Herausforderung für die Politik: So lautete das Fazit einer Diskussion mit Yukiya Amano, Generaldirektor der internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), am Freitag am 42.

St. Gallen Symposium. An der Diskussion nahmen neben dem Japaner Amano der ehemalige deutsche Botschafter in Grossbritannien und heutige Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, sowie der pakistanische Professor, Sicherheitsexperte und Autor Pervez A. Hoodbhoy teil. Hoodbhoy sagte, kein Land auf der Welt habe das Recht, Atomwaffen zu produzieren oder zu besitzen. Mit dem Iran, dessen Führung behauptet, ihr Nuklearprogramm diene friedlichen Zwecken, seien nun aber zehn Länder in der Lage, Atomwaffen herzustellen, sagte Pervez A. Hoodbhoy. Ischinger sagte, es sei nicht richtig, dass Israel und die USA dem Iran mit einem militärischen Schritt drohten. Ein solcher Schlag wäre eine Katastrophe, sagte Ischinger. Vielmehr müsse die Weltgemeinschaft und die IAEA mit der iranischen Spitze den diplomatischen Dialog suchen. Amano sagte, die IAEA versuche mit dem Iran zu verhandeln. Kontrollen des iranischen Nuklearprogramms bezeichnete Amano als schwierig. Auch Amano sprach sich gegen militärische Schritte gegen den Iran aus. In Zusammenhang mit dem Symposium-Thema «Umgang mit Risiko» sagte Amano, ein grosses Risiko stelle dar, dass nukleares Material zur Herstellung von Bomben in die Hände von Terroristen gelange. Um dies zu verhindern, sagte Yukiya Amano, arbeite die IEAE mit der pakistanischen Regierung, aber auch mit den Spitzen anderer Länder intensiv zusammen. Notiz an die Redaktion: Key-Bilder vorhanden

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