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Geheime Treffen, Codenamen und konspirative Überweisungen

Die heute publik gemachte Anklageschrift gegen drei Schweizer Banker liest sich wie ein Filmskript zum Swiss Banking. Als wären die gestrigen Finma-Veröffentlichungen in Sachen Libor und UBS nicht genug gewesen.

Anita Merkt

Ein Ehepaar aus den USA spaziert die Bahnhofstrasse entlang und betritt die erstbeste Bank, die es sieht. Schnell findet sich dort ein Kundenberater, der bereit ist, ein geheimes Konto zu eröffnen. Flink erledigt er alle Formalitäten, um das Geld des Paares sicher zu parkieren.

Damit die Steuerbehörden in den USA keinen Wind vom Vermögen in der Schweiz bekommen, empfiehlt der Berater, keine Kontounterlagen mitzunehmen, das Konto unter einem Codenamen zu führen und sich auf keinen Fall Unterlagen in die USA schicken zu lassen.

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