Zum Hauptinhalt springen

«290 Millionen Pfund sind für Barclays keine wirkliche Strafe»

Im dritten und letzten Teil ihrer Serie über den Libor-Skandal beschreibt Barbara Stcherbatcheff, wie die Behörden mit kriminellen Bankern wirklich umgehen sollten.

«Kriminelle Handlungen waren Teil des Systems»: Ex-Barclays-Chef Bob Diamond auf dem Weg zum Finanzausschuss des britischen Parlaments.
«Kriminelle Handlungen waren Teil des Systems»: Ex-Barclays-Chef Bob Diamond auf dem Weg zum Finanzausschuss des britischen Parlaments.
Keystone

Barclays ist schuldig… So what's next? Hat die Finanzindustrie endlich ihre Lektion über Recht und Unrecht gelernt?

«Alles nicht so schlimm», sagen manche Experten. Ihrer Ansicht nach hatten die Libor-Manipulationen während der Finanzkrise kaum Auswirkungen auf die Wirtschaft. Kleine und mittelgrosse Unternehmen hätten sogar davon profitiert, heisst es. Dadurch, dass Barclays und Konsorten den Libor künstlich nach unten drückten, hätten auch KMU von günstigeren Kreditkonditionen profitiert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.