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«Alles, was Griechenland hilft, ist gut»

Ein milliardenschweren Energieabkommen zwischen Russland und Griechenland? Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble reagiert zurückhaltend auf die Berichte.

«Ich kenne das nicht im Einzelnen, ich muss es auch nicht kennen»: Wolfgang Schäuble an der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington. (16. April 2015)
«Ich kenne das nicht im Einzelnen, ich muss es auch nicht kennen»: Wolfgang Schäuble an der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington. (16. April 2015)

«Ich freue mich für Griechenland, wenn es so ist», sagte Schäuble am Rande der Frühjahrstagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington. Allerdings glaube er nicht, dass der angebliche Deal die «Dimension» habe, um die Probleme Athens zu lösen. Zudem würde damit die Frage der Erfüllung der griechischen Verpflichtungen gegenüber seinen Geldgebern nicht beantwortet.

«Ich kenne das nicht im Einzelnen, ich muss es auch nicht kennen», sagte Schäuble zu der angeblichen Vereinbarung für ein Pipeline-Projekt, die Medienberichten zufolge bis zu fünf Milliarden Dollar in die Staatskasse in Athen spülen könnte. «Aber alles, was Griechenland hilft, ist gut.» Nach Informationen von «Spiegel Online» könnten die Verträge bereits am Dienstag unterzeichnet werden. Eine offizielle Bestätigung gab es nicht.

Ohne zusätzliche finanzielle Unterstützung droht Athen die Zahlungsunfähigkeit. Die Verhandlungen mit den Geldgebern von IWF und Europäischer Union über ein Reformprogramm - die Voraussetzung für die Auszahlung der nächsten Kredittranche - machen keine Fortschritte. Ein Durchbruch beim Treffen der Euro-Finanzminister am kommenden Freitag in Riga gilt als wenig wahrscheinlich.

AFP/rar

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