Zum Hauptinhalt springen

Bargeld hat noch lange nicht ausgedient

Die neue 50er-Note der Nationalbank ist ein Meilenstein in der Geschichte des Schweizer Geldes. Der Gebrauch der Noten ist ungebrochen hoch.

Mit der gestern präsentierten neuen 50er-Note startet die Schweizerische Nationalbank die Herausgabe der neunten Notenserie seit ihrer Gründung im Jahr 1907. Die neue Note ist nicht nur in Bezug auf ihre Sicherheit und die für ihre Herstellung verwendete Technologie eine Besonderheit. Ihre Herausgabe findet auch in einer Zeit intensiver Diskussionen um die Politik der Notenbanken und zu den künftigen Verwendungsformen von Geld statt.

Noten machen schon heute nur noch einen kleinen Teil der umlaufenden Geldmenge aus. Ihr Anteil an der sogenannten Geldmenge M1, die neben dem Bargeld auch Einlagen auf Banken erfasst, die für Zahlungen verwendet werden können, liegt nur noch bei knapp 12 Prozent. Gemäss SNB-Statistik belief sich die Wertsumme der umlaufenden Noten im Februar auf rund 66 Milliarden Franken, die Geldmenge M1 dagegen auf 568 Milliarden Franken. Und während Buchgeld (Einlagen auf Bankkonten) vor allem durch Kredite von Banken geschaffen wird, können Noten nur von Notenbanken emittiert werden. In der Schweiz hat die Nationalbank darauf ein Monopol.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.