Zum Hauptinhalt springen

Das Comeback des Nationalstaates

Die Krise hat die Globalisierung gebremst und die Schattenseiten eines überbordenden internationalen Standortwettbewerbs aufgezeigt. Ist Nationalismus die einzige Alternative?

Philipp Löpfe
Krise: Globalisierungsskeptiker am Weltsozialforum in Dakar 2011.
Krise: Globalisierungsskeptiker am Weltsozialforum in Dakar 2011.
Rebecca Blackwell, Keystone

Seit der Finanzkrise ist die Globalisierung auf Eis gelegt, nicht nur im Bewusstsein der Menschen, sondern auch in den volkswirtschaftlichen Statistiken. «Die Globalisierung hat eine Pause eingelegt», meldet so der «Economist». «Zwischen 1986 und 2008 sind die Exporte weltweit beständig angestiegen. Seither stagnieren sie. Die globalen Kapitalflüsse erreichten 2007 die Rekordhöhe von 11 Billionen Dollar, letztes Jahr betrugen sie kaum ein Drittel dieser Summe. Ebenfalls beträchtlich gesunken sind Direktinvestitionen in andere Länder.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen