Zum Hauptinhalt springen

Der Supergipfel der Topdogs

Die wichtigsten Notenbankchefs und Finanzexperten der Welt äusserten sich gestern an einer Konferenz in Zürich zur Millardenhilfe für Griechenland.

Er zeigt sich optimistisch: IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn an einer Pressekonferenz Dienstagabend.
Er zeigt sich optimistisch: IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn an einer Pressekonferenz Dienstagabend.
Keystone

Dominique Strauss-Kahn, Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), versuchte nach Kräften, die Finanzhilfe für Griechenland und das 750-Milliarden-Euro-Hilfspaket für andere gefährdete Euroländer zu verteidigen – wohlwissend, dass an den Finanzmärkten bereits wieder Ernüchterung über den vermeintlichen Befreiungsschlag eingekehrt ist (siehe unten). An einer Medienkonferenz am Dienstagabend in Zürich mit dem Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Philipp Hildebrand, zeigte sich Strauss-Kahn optimistisch, dass die Griechen imstande sein würden, die Milliardenkredite des IWF zurückzuzahlen. Mit Blick auf das zweite Rettungspaket, an dem sich der IWF mit 250 Milliarden Euro beteiligen will, meinte dessen Chef, die Märkte hätten wohl verstanden, dass die Eurozone ihre Gemeinschaftswährung mit allen Mitteln verteidigen wolle.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.