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Deutsche Bank verteidigt sich in Dubai mit Schweizer Strafrecht

Dubais Finanzmarktaufsicht will die Deutsche Bank dazu zwingen, Kundendaten aus der Schweiz herauszugeben. Es geht um den Kampf Dubais gegen Geldwäscherei, Goldhandel und Schwarzgeld aus dem Opium-Anbau in Afghanistan.

Gegen die Deutsche Bank ist in Dubai ein Verfahren eingeleitet worden: Sie weigerte sich, Informationen über ihr Dispositiv zur Vermeidung von Geldwäscherei herauszugeben.
Gegen die Deutsche Bank ist in Dubai ein Verfahren eingeleitet worden: Sie weigerte sich, Informationen über ihr Dispositiv zur Vermeidung von Geldwäscherei herauszugeben.
Martin Rütschi, Keystone

Gegen die Deutsche Bank (DB) ist im Emirat Dubai ein Verfahren eingeleitet worden, weil sie sich weigert, Kundeninformationen und zur Vermeidung von Geldwäscherei herauszugeben. Gemäss der lokalen Finanzaufsicht beruft sich die DB bei ihrer Weigerung auf das Schweizer Strafrecht, das solche Informationen verbietet. Offenbar hat die DB Genf 120 Kunden aus Dubai. Einer davon ist Munir Kaloti, einer der grössten Goldhändler weltweit.

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