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«Die EZB hätte dem Fed früher folgen sollen»

Ben Bernanke, der frühere Chef der amerikanischen Notenbank, verteidigt seine Geldpolitik während der Finanzkrise.

«Die Krise hat der Ökonomenzunft definitiv nicht gut getan»: Ben Bernanke, ex-Chef der Fed. Foto: Kristoffer Tripplaar (ddp images)
«Die Krise hat der Ökonomenzunft definitiv nicht gut getan»: Ben Bernanke, ex-Chef der Fed. Foto: Kristoffer Tripplaar (ddp images)

Wenn Sie heute auf Ihre Zeit als Chef der US-Notenbank Fed zurückschauen – gibt es etwas, das Sie anders machen würden?

Das Fed und auch die anderen Regulierungsbehörden sind sich der Probleme im Vorfeld der Krise nur langsam bewusst geworden. Vor allem haben wir nicht rechtzeitig davor gewarnt, dass die Verluste am Hypothekenmarkt eine ­Panik im gesamten Finanzsystem auslösen würden. Als wir das Problem dann erkannten, haben wir versucht, die ­Panik einzudämmen. Auch eine bessere Kommunikation wäre wichtig gewesen. Wir waren damals so darauf bedacht, das Feuer zu löschen, dass wir nicht ­genug Zeit darauf verwandt haben, zu erklären, was wir da gerade taten und weshalb.

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