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Die Finanzelite macht dem Bargeld den Prozess

Prominente Vertreter von Nationalbanken und Universitäten hielten in Frankfurt einen Schauprozess ab. Nur der Angeklagte schaffte es nicht auf die Bühne.

«Cash on trial»: In Frankfurt wurde dem Bargeld der Prozess gemacht. SNB-Vize Fritz Zurbrügg (links) trat als Verteidiger auf. Bild: Tim Wegner/laif
«Cash on trial»: In Frankfurt wurde dem Bargeld der Prozess gemacht. SNB-Vize Fritz Zurbrügg (links) trat als Verteidiger auf. Bild: Tim Wegner/laif

Die Vorwürfe sind heftig. Bargeld sei ein ineffizientes Zahlungsmittel, es sei ein wichtiger Bestandteil bei kriminellen Geschäften und verhindere, dass die Zentralbanken die Negativzinsen auch wirksam umsetzen könnten. Die Anschuldigungen wurden vor wenigen Tagen in einer spektakulären Schauverhandlung im English Theater in Frankfurt vorgebracht. Inszeniert wurde diese vom European Money and Finance Forum (Suerf). Die Vereinigung von Akademikern und Notenbankern hat vor einigen Jahren in Zürich eine ähnliche Verhandlung abgehalten. Damals wurde das Bargeld freigesprochen.

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