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«Die Phase der Strenge ist vorbei»

Finma-Chef Patrick Raaflaub beobachtet, dass in der Politik das Interesse an einer strengen Bankenregulierung sinkt. Das Pendel schlage sogar in die Gegenrichtung.

Claude Chatelain und Stefan Schnyder
Schmucklos: Finma-Chef Patrick Raaflaub ist Chef einer Behörde, die rechtlich nicht mehr Teil der Bundesverwaltung ist. Deshalb erhält sie keine Bilder aus den Beständen des Bundes.
Schmucklos: Finma-Chef Patrick Raaflaub ist Chef einer Behörde, die rechtlich nicht mehr Teil der Bundesverwaltung ist. Deshalb erhält sie keine Bilder aus den Beständen des Bundes.
Andreas Blatter

Herr Raaflaub, wie viele Personen sind bei der Finanzmarktaufsicht (Finma) mit der Überwachung der beiden Schweizer Grossbanken beschäftigt? Wir haben zwei Aufsichtsteams mit je 5 Leuten. Daneben haben wir zusätzlich rund 25 Spezialisten, die einen grossen Teil ihrer Arbeit den Grossbanken widmen.

Vor der Finanzkrise waren es etwa 5. Nein, es waren schon vor der Krise mehr als 5. Die Zahl der Leute, die die Grossbanken beaufsichtigen, hat sich seit der Finanzkrise etwa verdoppelt.

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