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Die Schweiz bleibt die «Mutter aller Steueroasen»

Trotz Fortschritten führt die Schweiz die Rangliste des Schattenfinanzindex des Tax Justice Network (TJN) an. Der Hauptgrund ist Schwarzgeld aus Entwicklungsländern.

Die Schweiz bleibt der verschwiegenste Bankenplatz: Protestaktion der Juso in Zürich gegen die Steuerbefreiung von Banken (21. August 2015).
Die Schweiz bleibt der verschwiegenste Bankenplatz: Protestaktion der Juso in Zürich gegen die Steuerbefreiung von Banken (21. August 2015).
Anthony Anex, Keystone

Man würde meinen, dass der Schweizer Finanzplatz mittlerweile recht sauber ist, schliesslich wurde er in Sachen Geldwäsche, Bankenregulierung und Steuern gründlich reformiert – und nun dies: «Die Schweiz bleibt auf Platz eins der Steueroasen», lautet der Titel der Pressemitteilung von Alliance Sud, die entwicklungspolitische Arbeitsgemeinschaft der Schweizer Hilfswerke wie Swissaid, Fastenopfer oder Helvetas. Alliance Sud ist Mitglied der Global Alliance for Tax Justice, einem Netzwerk aus 81 Organisationen, die sich weltweit für Steuergerechtigkeit einsetzen. Zum Netzwerk gehört wiederum das Forschungsinstitut Tax Justice Network (TJN), das alle zwei Jahre die Rangliste Financial Secrecy Index veröffentlicht. In diesem Jahr erschien der vierte Bericht, wobei die Schweiz zum dritten Mal in Folge den wenig schmeichelhaften Spitzenplatz belegt.

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