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Die Tage von Brady Dougan sind wohl gezählt

Der Präsident der Credit Suisse prüft auch Externe für den Chefjob. Wichtig sind Deutschsprachigkeit und Wohnsitz in der Schweiz.

Sein Abgang scheint beschlossen: Credit Suisse CEO Brady Dougan.
Sein Abgang scheint beschlossen: Credit Suisse CEO Brady Dougan.
Keystone

Wenn die CS voraussichtlich in den nächsten Tagen eine Milliardenbusse im US-Steuerstreit bezahlt, dann wird ihr CEO Brady Dougan noch auf der Brücke stehen. Danach aber dürfte er abgelöst werden, wie Branchenkenner glauben.

Die sich abzeichnende Auswechslung würde den Amerikaner persönlich treffen, sagte gestern eine Quelle. «Dougan zeigt sich in seinem engsten Kreis enttäuscht darüber, dass man CS-intern seine Leistung in den sieben Jahren als CEO nicht stärker würdigt.» Dass Dougan frustriert über eine baldige Ablösung sei, wird von der Bank dementiert. «Brady Dougan ist voll und ganz auf seine Arbeit bei der CS fokussiert», sagt Sprecher Andrés Luther. «Spekulationen über seinen Abgang entbehren jeglicher Grundlage.»

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