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Ein Geldwäschereifall von gewaltigem Ausmass

Im Fall der usbekischen Präsidententochter Gulnara Karimowa bestätigt die Bundesanwaltschaft, rund 800 Millionen Franken Vermögen beschlagnahmt zu haben.

Das Unheil nahm Anfang 2009 seinen Lauf. Die Privatbank Lombard Odier eröffnete für einen reichen Usbeken, Akmed Bekzedow, zwei Konten. Er gab sich als langjähriger Geschäftsführer einer usbekischen Mobilfunkanbieterin mit 9,5 Millionen Kunden aus. Damit habe er viel Geld verdient, gab er zu Protokoll. Seine Konten liess er über eine Briefkastenfirma mit Sitz auf Gibraltar laufen, die Firma Takilant. Sie wird in dieser Affäre die zentrale Rolle spielen.

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