Zum Hauptinhalt springen

Ein «übersehener Währungskrieg»

Die Schweizerische Nationalbank steht wegen ihrer Mindestkurspolitik unter Druck. Die Schweiz sei noch stärker ein «Währungsmanipulator» als China, sagt Daniel Gros von der Brüsseler Denkfabrik Ceps.

In der Kritik: Die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank.
In der Kritik: Die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank.
Keystone

Die internationale Kritik an der Schweizer Geldpolitik zieht weitere Kreise: Die Schweiz sei ein «Währungsmanipulator», mehr noch als China, sagt Daniel Gros, Direktor der renommierten Brüsseler Denkfabrik Centre for Policy Studies (Ceps). China steht mit seiner künstlich tief gehaltenen Währung vor allem in den USA regelmässig am Pranger. Für die Schweiz ist dies eine neue Erfahrung. Die Ratingagentur Standard & Poor’s machte diese Woche mit dem Vorwurf, die Schweizerische Nationalbank (SNB) trage zur Verschärfung der Eurokrise bei, den Anfang.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.