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«Es gibt keine Ausreden»

Geldwäscherei-Experte Mark Pieth übt scharfe Kritik an den Banken und der Finma. Es stelle sich die Frage, ob die Behörde noch ernst zu nehmen sei.

David Vonplon
Auf Schweizer Banken deponierte Vermögen: Tunesiens Machthaber Zine al-Abidine Ben Ali dankte im Januar ab.
Auf Schweizer Banken deponierte Vermögen: Tunesiens Machthaber Zine al-Abidine Ben Ali dankte im Januar ab.
Reuters
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Die Finanzmarktaufsicht (Finma) bescheinigt den Banken ein korrektes Vorgehen im Umgang mit Potentatengeldern. Hat der Finanzplatz Schweiz tatsächlich alles richtig gemacht? Fairerweise muss man sagen: Es ist häufig sehr schwierig, Geld von Potentaten aufzuspüren. Diese Leute können es sich leisten, Anwälte und Banken einzuspannen, um die Herkunft ihres Geldes zu verschleiern. Trotzdem sehe ich zwei Problembereiche: Zum einen hat sich gezeigt, dass die Finma Beziehungen der Banken mit den sogenannten PEPs – politisch exponierten Personen – erst unter die Lupe nimmt, wenn ein Skandal ausbricht. Zum anderen gibt es aber auch bankenseitig Schwierigkeiten.

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