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«Es würden internationale Sanktionen drohen»

Staatssekretär Jacques de Watteville warnt den Nationalrat davor, sich bei der Bekämpfung von Geldwäscherei gegen die Transparenz von Inhaberaktien zu stellen. Die Schweiz würde auf die schwarze Liste gesetzt.

Mit Jacques de Watteville sprach Andreas Valda
«Wir leisten viel mehr, als bekannt ist»: Jacques de Watteville, Staatssekretär für internationale Finanzfragen. Foto: Keystone
«Wir leisten viel mehr, als bekannt ist»: Jacques de Watteville, Staatssekretär für internationale Finanzfragen. Foto: Keystone

Beruflich verteidigen Sie Schweizer Finanzinteressen. Doch privat ­beschäftigt Sie der Syrienkrieg besonders. Wieso?

Meine Frau ist in der umkämpften Stadt Aleppo zur Welt gekommen und wuchs im Libanon auf. Verwandte leben in der Region. Ich kenne den Nahen Osten seit über dreissig Jahren, war in Syrien vier Jahre lang Schweizer Botschafter. Die Ereignisse gehen uns sehr nahe. Auch enge Freunde von uns wurden umgebracht.

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