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EZB-Aufsicht kostet die Banken 326 Millionen Euro

Seit November überwacht die Zentralbank die wichtigsten Kreditinstitute Europas. Die Kosten tragen die Banken selber.

Hunderte Mitarbeiter überwachten die grössten mehrere Tausend Banken: Das neue Hauptquartier der EZB in Frankfurt (25. April 2015).
Hunderte Mitarbeiter überwachten die grössten mehrere Tausend Banken: Das neue Hauptquartier der EZB in Frankfurt (25. April 2015).
Kai Pfaffenbach, Reuters

Für die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) müssen Banken in Europa bis Ende 2015 insgesamt 326 Millionen Euro zahlen. Der Betrag setze sich aus 30 Millionen Euro für die letzten zwei Monate des Jahres 2014 und 296 Millionen an voraussichtlichem Aufwand für 2015 zusammen, teilte die EZB am Mittwoch mit.

89 Prozent der Summe müssen demnach die 123 bedeutendsten Banken tragen. Elf Prozent entfallen auf rund 3500 weniger wichtige Geldhäuser.

Seit November hat die EZB die direkte Aufsicht über die wichtigsten Kreditinstitute Europas. Die Zentralbank stellte dafür mehrere hundert Mitarbeiter neu ein, die unter der Leitung der Französin Danièle Nouy für die Überwachung zuständig sind.

Bevor die Bankenaufsicht ihre Arbeit aufnahm, hatten die Kontrolleure die Kreditinstitute der Eurozone und einiger Nicht-Euro-Länder etwa zwölf Monate lang auf Herz und Nieren geprüft und sie einem Stresstest unterzogen.

SDA/hvw

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