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Für Ikea ist selbst die Schweiz zu teuer

Wie der Möbelriese mit einem Kniff via Luxemburg seine Steuerquote drückt.

Ikea nutzt das schweizerisch-luxemburgische Doppelsteuerabkommen. Foto: Bloomberg
Ikea nutzt das schweizerisch-luxemburgische Doppelsteuerabkommen. Foto: Bloomberg

Die Regel gilt für jeden Äpplarö-Stuhl, für jedes Bestå-Regal, sogar für die Köttbullar – die berühmten Fleischbällchen, die in den weltweit 364 Ikea-Möbelhäusern mit demselben Preiselbeerkompott serviert werden. Sie lautet: Drei Prozent der Verkaufserlöse fliessen direkt in die Niederlande. Das Geld endet dort in einer Holding-Gesellschaft, die Inter Ikea heisst. Die Firma ist von den gelb-blauen Geschäften und den Möbelfabriken vollkommen abgetrennt. Inter Ikea hat einen besonderen Zweck: Sie ist die Eigentümerin der Ikea-Identität. Ihr gehört das Ladenkonzept, die Designs und Pläne aller Möbel im Katalog – und sogar das Ikea-Logo.

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