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Gold glänzt nicht mehr lange

Jahrelang kannte der Goldpreis nur eine Richtung: Nach oben. Dann herrschte ein Jahr Unklarheit. 2013 beschwören Analysten das Gegenszenario herauf – den «Beginn des Endes einer Ära».

Inflation, Wachstumskrise, Börsenabstürze, Bankenpleiten – die düstersten Szenarien in der Kristallkugel der Wirtschaftsprognostiker haben immer auch ihr Gutes. Im bisherigen 21. Jahrhundert vor allem für Minengesellschaften und Goldhändler. Die letzten Jahre waren für viele Wirtschaftsteilnehmer so verheerend, dass eine Kurve unaufhörlich nach oben drängte: die des Goldpreises. Spricht man mit Rohstoffhändlern, hat man das Gefühl, jede schlechte Nachricht ist willkommen.

Und alles was besser wird, klingt schlecht. Für den Goldpreis. Heute geht eine Mehrheit von Tradern und Rohstoffanalysten davon aus, dass der unaufhörliche Anstieg des Goldpreises in diesem Jahr zu einem Ende kommen wird. Weil es der Weltwirtschaft langsam wieder besser gehen soll. «Der Gipfel der Angstkäufe ist erreicht», schreiben etwa die Londoner Analysten der Investmentbank von Credit Suisse in ihrer Februar-Prognose zum Goldpreis. Aktuell kostet die Feinunze Gold 1616 Dollar – so wenig wie zuletzt im August 2012.

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