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Japans aggressive Geldpolitik erfreut Italien und Spanien

Die Geldpolitik der Bank of Japan sorgt für tiefere Zinsen in Spanien und Italien. Erfreulich für Europa – im eigenen Land kämpfen die Japaner jedoch mit einem weit hartnäckigeren Problem.

Philipp Löpfe
Es hat mehr als genug: Eine Frau zählt 10'000-Yen-Noten in Tokio. (28. Februar 2013)
Es hat mehr als genug: Eine Frau zählt 10'000-Yen-Noten in Tokio. (28. Februar 2013)
Shohei Miyano, Reuters

Japans Notenbank, die Bank of Japan (BoJ), hat letzte Woche angekündigt, ihre Geldmenge innerhalb von zwei Jahren zu verdoppeln, um so endlich die Deflation zu überwinden und den Aussenkurs des Yen zu schwächen. Dieses äusserst aggressive Geldziel hat bei konservativen Ökonomen blankes Entsetzen ausgelöst. Sie malen bereits Horrorszenarien aus, wie Japan in einer Hyperinflation versinken wird, übersehen dabei allerdings, dass die BoJ nicht wahllos sogenanntes Helikopter-Geld unter die Menschen bringt, sondern dass sie dieses Geld ordentlich verbucht und später wieder einsammeln und vernichten will.

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