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«Längerfristig ist das Verschwinden eine gute Nachricht»

Mit Mt. Gox verschwand eine bedeutende Händlerin der virtuellen Währung Bitcoin aus dem Internet. Millionen von Dollar sind womöglich verloren. Schweizer User sprechen von einer Marktbereinigung.

Erika Burri
So kann man sie sich vorstellen, doch gehandelt wird nur virtuell: Bitcoins, aufgenommen bei Bitcoin Suisse AG. (24. Mai 2016).
So kann man sie sich vorstellen, doch gehandelt wird nur virtuell: Bitcoins, aufgenommen bei Bitcoin Suisse AG. (24. Mai 2016).
Alexandra Wey, Keystone
«Wo ist unser Geld?»: Ein Demonstrant vor dem Mt.-Gox-Hauptsitz in Tokio. Zwei Wochen nachdem der Handel mit der Internetwährung Bitcoin auf der Plattform Mt. Gox ausgesetzt wurde, ist die Seite im Netz verschwunden. Die Besitzer sind ihr virtuelles Geld offenbar los.
«Wo ist unser Geld?»: Ein Demonstrant vor dem Mt.-Gox-Hauptsitz in Tokio. Zwei Wochen nachdem der Handel mit der Internetwährung Bitcoin auf der Plattform Mt. Gox ausgesetzt wurde, ist die Seite im Netz verschwunden. Die Besitzer sind ihr virtuelles Geld offenbar los.
Toru Hanai, Reuters
Bitcoin-Mining: Bitcoins werden durch sogenannte Miner geschaffen. Diese lassen Algorithmen auf Hochleistungscomputern laufen, um neue kryptografische Schlüssel zu entdecken.
Bitcoin-Mining: Bitcoins werden durch sogenannte Miner geschaffen. Diese lassen Algorithmen auf Hochleistungscomputern laufen, um neue kryptografische Schlüssel zu entdecken.
Stephen Lam, Reuters
Das Bitcoin-System ist auf total 21 Millionen mögliche Schlüssel limitiert.
Das Bitcoin-System ist auf total 21 Millionen mögliche Schlüssel limitiert.
Stephen Lam, Reuters
Erster Automat: Ein Kunde benutzt den weltweit ersten Bitcoin-Automaten in Vancouver.
Erster Automat: Ein Kunde benutzt den weltweit ersten Bitcoin-Automaten in Vancouver.
David Ryder, AFP
Neuer Automat: Ein Liberty-Teller-Mitarbeiter hilft einem Kunden, Bitcoins an dem neu installierten Automaten in Boston, Massachusetts, zu kaufen.
Neuer Automat: Ein Liberty-Teller-Mitarbeiter hilft einem Kunden, Bitcoins an dem neu installierten Automaten in Boston, Massachusetts, zu kaufen.
Darren McCollester, AFP
Virtuelle Währung zum Anfassen: Mit einer «Papiergeldbörse» können Bitcoins offline aufbewahrt werden.
Virtuelle Währung zum Anfassen: Mit einer «Papiergeldbörse» können Bitcoins offline aufbewahrt werden.
Darren McCollester, AFP
Bare Münze: Eine von Mike Caldwell kreierte Bitcoin-Münze. Cyber-Kriminelle infizierten Tausende Computer mit einem Virus, um Bitcoins und andere digitale Währungen zu stehlen. (17. September 2013)
Bare Münze: Eine von Mike Caldwell kreierte Bitcoin-Münze. Cyber-Kriminelle infizierten Tausende Computer mit einem Virus, um Bitcoins und andere digitale Währungen zu stehlen. (17. September 2013)
Jim Urquhart, Reuters
Akzeptiert Bitcoins als Zahlungsmittel: Das Restaurant Sake Zone in San Francisco. (9. Oktober 2013)
Akzeptiert Bitcoins als Zahlungsmittel: Das Restaurant Sake Zone in San Francisco. (9. Oktober 2013)
Stephen Lam, Reuters
Auch hier werden Bitcoins akzeptiert: Die Cups and Cakes Bakery in San Francisco. (9. Oktober 2013)
Auch hier werden Bitcoins akzeptiert: Die Cups and Cakes Bakery in San Francisco. (9. Oktober 2013)
Stephen Lam, Reuters
Bitcoin-Hauptstadt Berlin: Viele Geschäfte und Bars akzeptieren die digitale Währung Bitcoin.
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John Macdougall, AFP
Revolutioniert den Interneteinkauf: Ebay Grossbritannien erlaubt den Handel mit Bitcoins.
Revolutioniert den Interneteinkauf: Ebay Grossbritannien erlaubt den Handel mit Bitcoins.
Kacper Pempel, Reuters
«Antwort auf die steigende weltweite Popularität»: Zynga akzeptiert Bitcoins für mehrere Internetspiele. (6. Januar 2014)
«Antwort auf die steigende weltweite Popularität»: Zynga akzeptiert Bitcoins für mehrere Internetspiele. (6. Januar 2014)
Karen Bleier, AFP
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Insider haben sich längst von der Tauschbörse Mt. Gox verabschiedet. Zu viele Unregelmässigkeiten, zu viele Ungereimtheiten. Die japanische Bitcoin-Börse verschwand gestern vom Netz. Weshalb genau, ist nicht bekannt. Mit der Plattform sind auch die Bitcoins verschwunden, die über Mt. Gox verwaltet wurden – ihr Wert entspricht zig Millionen Dollar. Im Netz wird gespottet, die Betreiber hätten sich auf die Bahamas abgesetzt, wo sie bis zu ihrem Lebensende mit Geld um sich würfen.

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