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Liechtenstein sagt Nein

Das Liechtensteiner Obergericht pfeift das Landgericht Vaduz zurück.Deutsche Steuerhinterzieher erhalten keine Entschädigung.

Der deutsche Immobilienhändler E. S. war 2008 von einem Gericht in Bochum wegen Steuerhinterziehung zu einer Bewährungsstrafe und zu millionenschweren Straf- und Nachzahlungen verurteilt worden. Insgesamt dürften es samt Anwalts- und Gerichtskosten gegen 20 Millionen Euro sein. E. S. hatte sein Geld über die LGT Treuhand, eine Tochtergesellschaft der Liechtensteiner Fürstenbank LGT, in einer Stiftung angelegt. S. war aufgeflogen, nachdem der LGT-Mitarbeiter Heinrich Kieber 2002 Kundendaten gestohlen und sie später den deutschen Behörden verkauft hatte.

Am 5. Mai 2009 verklagte S. die Nachfolgefirma der LGT Treuhand, die Fiduco AG, auf 12 Millionen Euro Schadenersatz. Das Landgericht in Vaduz sprach ihm Anfang 2010 zumindest 7,3 Millionen Euro plus Zinsen zu.

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