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Grundeinkommen ist nur für die Robinsoninsel

Die Forderung nach 2500 Franken ohne Bedingung muss eine Utopie bleiben.

Öffentlichkeitswirksam: Im Oktober 2013 machten die Initianten für das Grundeinkommen mit einer Fünferli-Aktion auf ihr Anliegen aufmerksam.
Öffentlichkeitswirksam: Im Oktober 2013 machten die Initianten für das Grundeinkommen mit einer Fünferli-Aktion auf ihr Anliegen aufmerksam.
Keystone
Für die Aktion nahmen die Initianten einen Kredit auf und tauschten das Geld bei der Nationalbank in Fünfräppler um. (1. Oktober 2013)
Für die Aktion nahmen die Initianten einen Kredit auf und tauschten das Geld bei der Nationalbank in Fünfräppler um. (1. Oktober 2013)
Keystone
In Geld gebettet: Diese Passantin legt sich spontan auf den Boden.
In Geld gebettet: Diese Passantin legt sich spontan auf den Boden.
Keystone
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Bald stimmt die Schweizer Bevölkerung über das wohl utopischste Projekt ab, das je mit einer eidgenössischen Volksinitiative verlangt worden ist. Es fordert ein bedingungsloses Grund­einkommen für alle Einwohner dieses Landes ab 18 Jahren. Die Initianten verlangen 2500 Franken Staatsrente pro Monat für jeden Erwachsenen, Schweizer und Ausländer, und 600 Franken für jedes Kind. Insgesamt 208 Milliarden Franken pro Jahr würde dieses System laut Bundesrat kosten. Dafür sollen gemäss den Initianten bisherige Renten-, Sozialhilfe- und Arbeitslosenzahlungen ersetzt werden.

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