Private Banking ohne Bankberater

Fintech ist das neue Schlagwort in der Finanzbranche. Wer die Newcomer sind, was es konkret für Kunden bedeutet und wie sich Banken vorsehen.

Anlegen per Mausklick: In der Schweiz gibt es rund 100 Fintech-Anbieter. Illustration: Patric Sandri

Anlegen per Mausklick: In der Schweiz gibt es rund 100 Fintech-Anbieter. Illustration: Patric Sandri

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Wer vor fünfzehn Jahren einen Fernseher oder einen Computer kaufen wollte, ging zu Fust, Interdiscount oder M-Electronics, liess sich dort beraten und trug das Gerät nach Hause. Dann kamen Internetanbieter wie Digitec und revolutionierten den Vertrieb. Sie boten den Konsumenten die Möglichkeit, sich im Internet mit wenigen Klicks eine Angebotsübersicht zu verschaffen und stellten Vertrauen her. Heute werden tausend Franken teure Gerät online bestellt und per Kurier nach Hause geliefert. Der Umsatz von Digitec liegt inzwischen über einer halben Milliarde Franken pro Jahr. Im April kaufte die Migros die Mehrheit am Unternehmen.

Olivier Herren, einer der Digitec-Gründer, will die Erfolgsgeschichte des Onlinevertriebs jetzt in der Vermögensverwaltung wiederholen. Zusammen mit dem ETH-Physiker Felix Niederer lancierte er im November 2014 ein Anlageportal. Es heisst True Wealth (wahres Vermögen) und ist ein typisches Beispiel der aufstrebenden Fintech-Branche. Wer sich schon einmal von einem Vermögensverwalter einer Bank beraten liess, wird auf der True-Wealth-Website das gleiche Vorgehen erkennen. Wie viel wollen Sie anlegen? Welche Herkunft hat Ihr Geld? Welches familiäre Umfeld haben Sie? Welche Risikoneigung, welchen Anlagehorizont und welche Geduld ­weisen Sie auf, um Verlustphasen durchzustehen?

In fünf Minuten Anlageportfolio

Nach fünf Minuten Klicken wird dem Nutzer ein komplettes Anlageportfolio vorgestellt. Soundso viele Aktien, soundso viele Obligationen, Immobilienaktien, Rohstoffe etc. Bestechend am Konzept ist: Man muss nur mindestens 8500 Franken investieren – bei traditionellen Banken wird oft die Schwelle 100'000 Franken genannt. Und im Unterschied zur Bankberatung weiss man sofort die genauen Anlage- und Produktekosten, kann die bisherige Performance des Portfolios analysieren sowie eine zukünftige, geschätzte «mittlere Gesamtrendite». Vor Augen geführt wird einem auch die Verlustwahrscheinlichkeit vom ersten bis ins sechzehnte Jahr. Dann heisst es: «Bereit einzusteigen?» Ein Klick weiter, und ein Bankkonto kann eröffnet werden. Nach sechs Monaten Betrieb haben laut dem Fachmagazin «Schweizer Bank» insgesamt 230 Kunden 10 Millionen Franken investiert.

True Wealth ist einer von schätzungsweise 100 Fintech-Anbietern in der Schweiz. Sie alle suchen den Kontakt zum Kunden über Handy, Tablet oder PC. Es gibt vier Hauptgruppen: Anbieter im Zahlungsverkehr (etwa Zahlungs-Apps), Berater und Vermittler von ­Krediten und Versicherungen, Anlageberater und Vermögensverwalter sowie Crowdfunding. Letzteres ist eine alternative Form von Finanzierung und Kreditvergabe Peer-to-Peer unter Umgehung einer Bank. Den Grossteil des Angebots machen Vergleichsportale und Vermittler von Hypotheken, Versicherungen und Konsumkrediten aus. Eine für den Konsumenten nicht sichtbare, aber Fintech zugeordnete Spezialgruppe sind weltweit tätige Anbieter von Bankensoftware, Datenmanagement und Verschlüsselung. Die grössten Schweizer Firmen sind Avaloq (Sitz in Zürich, 1400 Mitarbeiter) und Finnova (Sitz in Lenzburg, 350 Mitarbeiter).

Investieren als «Follower»

Für Aufregung in der Finanzbrache sorgt derzeit der Eintritt des deutschen Anbieters Wikifolio in den Schweizer Markt. Er ist im März mit Cash.ch eine Kooperation eingegangen. Wikifolio ist eine Internetsite, auf der jeder sein ­ideales Anlageportefeuille – genannt die Handelsidee — publizieren kann. Soundso viel Prozent Aktien der Firma X, soundso viel Prozent Obligationen des Landes Y. Der Wert wird laufend nachgeführt. Erwünscht ist, dass der Verfasser selber investiert. Aussenstehende können diesem Portfolio «folgen» wie bei Facebook oder Twitter.

Finden sich zehn Unterstützer für ein Wikifolio, wird es vom deutschen Handelshaus Lang & Schwarz in einem Zertifikat (strukturiertes Produkt) abgebildet und damit selber zum Wertpapier. So ­erhält jedes Wikifolio-Zertifikat eine offizielle Nummer (ISIN) und wird an der Stuttgarter Börse gehandelt.

Zuoberst auf der Liste der erfolgreichen Wikifolios ist eines, das Special ­Situations heisst. Publiziert hat es der deutsche Finanzjournalist Christian Scheid im September 2012. Er investiert «vor allem in deutsche Nebenwerte, die sich in Sondersituationen befinden», wie er online kommentierte. Seit Januar 2013 gibt es das Zertifikat. Seitdem haben Follower zwei Millionen Euro darin investiert. Sein Wert erhöhte sich bis heute um 136 Prozent und entwickelte sich damit zweieinhalbmal besser als der deutsche Börsenindex Dax. Die Kommission beträgt 0,95 Prozent. Der Folio-Verfasser partizipiert mit 10 Prozent an der Performance.

Digital 83 Milliarden investieren

Das Potenzial des «digitalen Anlegens» ist enorm. Das geht aus einer gleichnamigen Studie der Swisscom und der Hochschule Luzern hervor, die Finanzprofessor Andreas Dietrich Ende April publiziert hat. Er ist der momentan wohl bestinformierte Fintech-Experte der Schweiz. Demnach sind heute 10 bis 14 Milliarden Franken über Fintech-Anbieter investiert. Dieses Volumen könnte sich bis ins Jahr 2020 in einem progressiven Szenario auf 83 Milliarden vergrössern. Das entspräche rund 14 Prozent des gesamten investierten Vermögens von Schweizer Haushalten (587 Milliarden Franken), eine Zahl, die Schweizer Banken nicht kalt lassen kann. Zu den Haupttreibern dieser Innovation gehören denn auch nicht nur Start-ups wie True Wealth und Wikifolio, sondern etablierte Banken, darunter Swissquote, die Baloise Bank Soba und die UBS mit ihrem Anlegetool UBS ­Advice. Sie hat laut UBS-Digital-Chef Andreas Kubli «rund eine Milliarde Franken in die Erneuerung der Geschäftsstellen, digitale Angebote und die Ausbildung der Mitarbeit gesteckt». Dies sagte er an einer Podiumsdiskussion am 9. Juni in Bern er gesteckt. Welchen Teil sie allein für den Onlineauftritt einsetzte, will die UBS auf Anfrage nicht verraten. Fachleute sagten dem TA, dass es «viel weniger als die eine Milliarde» sei.

Viel Beachtung erfährt derzeit die kleine Glarner Kantonalbank (GLKB). Als erste hat sie vor zwei Jahren das Internet-Tool Hypomat.ch lanciert. Im Unterschied zu den vielen Hypotheken-Vermittlern erhält der Internetkunde nach Erfassung aller relevanten Punkte auf Mausklick «einen verbindlichen Hypothekarkredit-Entscheid», sagt GLKB-Chef Hanspeter Rhyner. Dieser werde vom Computer gefällt. Die Eingabe dauere etwa 30 Minuten. Ein Kunde habe es «in der Rekordzeit von sechs Minuten» geschafft, eine Zusage zu erhalten. Der Automatismus beschränke sich allerdings auf bestehende 1. Hypotheken, die ein Eigentümer ablösen will. Dieses Angebot brachte der Bank seit Bestehen des Tools zusätzliche 400 Millionen Franken Kreditvolumen. Gekostet hat es laut Rhyner rund 10 Millionen.

Noch wenig Crowdfunding

Noch in den Kinderschuhen steckt ­hingegen das Crowdfunding. Darunter verstehen Fachleute Crowdlending (Konsumkredit), Crowdsupporting/Donating (Spenden) und Crowdinvesting (Eigenkapital). Swisscom und die Hochschule Luzern publizierten Mitte Mai eine weitere Studie, die sich mit dem Schweizer Potenzial auseinandersetzt. 2014 kamen 16 Millionen Franken zusammen, 4 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Zum Vergleich: Weltweit wurden übers Internet 14,8 Milliarden Franken vermittelt, davon 3,5 Milliarden für Kredite, vor allem in den USA, Asien und Grossbritannien. Der Markt stecke in einem sehr frühen Stadium, sagt Finanzprofessor Dietrich. Doch wie schnell dieser Markt auch in der Schweiz wächst, zeigen die folgenden Zahlen: 2008 entstand der erste Anbieter, Cashare. Vor einem Jahr waren es 20 und jetzt sind bereits 30 Plattformen aktiv.

Die Achillessehne aller nicht Finanzmarkt-regulierten Anbieter ist der Anlegerschutz. Experte Dietrich sagt, Crowdfunding-Ideen würden durch «den Regulator – bewusst oder unbewusst – erschwert respektive fast verunmöglicht». Hier wäre aus seiner Sicht eine An­passung wünschenswert. «Gleichzeitig sollte aber auch der Anlegerschutz beispielsweise im Bereich des Crowdinvesting eher erhöht werden.» (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 07.08.2015, 20:18 Uhr

Der Aufholbedarf ist gross

Die Fintech-Branche fordert weniger Regulierung; die Universitäten in Zürich und St.?Gallen die Gründung eines Fintech-Zentrums bis 2020. Die Schweiz hinkt hinterher.

Die Bankiervereinigung befasst sich seit über einem Jahr intensiv mit Fintech. «Dies ist eine stark wachsende Branche mit grossem Potenzial in der Schweiz», sagt Sprecher Thomas Sutter. Er absolviert derzeit eine Podiumsdebatte nach der anderen zum Thema. Überall werde ihm die gleiche Frage gestellt: «Haben die Schweizer Banken, hat der Verband den Fintech-Trend verschlafen?»

Glaubt man den Autoren einer Studie der Universitäten Zürich und St. Gallen vom Februar 2015, steht es um den ­Finanzplatz tatsächlich mässig gut. Am 18. Juni warnten Bankenprofessor Thorsten Hens und Finanz-IT-Wissenschaftler Thomas Puschmann sogar an einer Tagung, es drohe der Abstieg, wenn man das Steuer nicht herumreisse. Zürich und Genf würden an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Hochschulen in Boston, Stanford, New York, Montreal, Singapur und Hongkong würden «innovative Ecosysteme» für Fintech schaffen. Selbst der Wirtschaftsrat des US-Präsidenten habe sich des Themas angenommen. Nicht so in der Schweiz. «Wie holen wir Zürich zurück auf die Fintech-Weltkarte?», fragte Hens rhetorisch.

Bankiervereinigung am Ball

Eine Massnahme wäre die Gründung ­eines Fintech-Innovationszentrums bis ins Jahr 2020. Hinter dem Vorschlag stehen fünf Banken, sechs Hochschulen, zwei Verbände und der Kanton Zürich. Gemäss einer Studie der Protagonisten lockt viel Entwicklungsgeld in Fintech. Heute werden weltweit rund 12 Milliarden Dollar investiert. 2017 sollen allein die Banken 48 Milliarden in das Gebiet stecken, sogenannte Nicht-Banken weitere 60 Milliarden. Von diesem Kuchen soll die Schweiz ein Stück sichern.

Die Bankiervereinigung unterstützt das. «Wir können die Finanzplatzakteure vernetzen, das politische Lobbying koordinieren und Einfluss auf Rahmenbedingungen nehmen, damit Banken und Fintech optimale Voraussetzungen in der Schweiz haben.» Das Ziel sei, möglichst grosse Teile der Wertschöpfungskette in der Schweiz zu behalten.

Dafür müsse allerdings auch der Regulator mitspielen. Die häufigste Kritik der Branche an der Finanzmarktaufsicht (Finma) lautet: Zu lange Bewilligungsprozesse, Verhinderungsmentalität, zu hohe Kosten. Auch der Vorwurf, die Finma schütze das bestehende Geschäftsmodell der Banken, steht im Raum. Auch Sutter sagt: «Bei der Finma müsste die Devise zum Umdenken von ganz oben kommen.»

Die Finma weist die Vorwürfe zurück. «Wir beschäftigen uns auf strategischer wie fachlicher Ebene mit Fintech», sagt Sprecher Vinzenz Mathys. Man stehe «nicht nur mit etablierten Marktteilnehmern, sondern auch potenziellen, neuen Wettbewerbern in Kontakt». Man analysiere derzeit, «welcher Regulierungsrahmen gegen neue Technologien unnötig diskriminierend» wirke. Innovation sei ein wichtiger Wettbewerbsfaktor.

Gleichzeitig dämpft die Behörde die Erwartungen. Ihre primäre Aufgabe sei, «die Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte zu erhalten und das Kollektiv der Kunden – Anleger, Gläubiger und Versicherte – vor Insolvenzen zu schützen». Das verlange das Gesetz. Anders gesagt: Will die Branche mehr, muss das Parlament der Finma einen Auftrag erteilen.

Ein dringender Wunsch der Branche ist beispielsweise die Möglichkeit, Kunden digital zu identifizieren. Heute muss jeder, der ein Konto eröffnen will, persönlich am Schalter erscheinen. In Grossbritannien sei dies anders. Dort könne sich der Kunde online ausweisen.

Die elektronische Kundenidentifikation sei in der neuen Geldwäschereiverordnung bereits vorgesehen, kontert die Finma. Voraussetzung sei aber, dass die Echtheit einer Ausweiskopie «von der Datenbank eines anerkannten Anbieters von Zertifizierungsdienstleistungen» ­bestätigt werde. Eine solche Hürde ist der Fintech-Branche aber zu hoch.

Zum Fintech-Zentrum werden

Ob die fehlende digitale Unterschrift Fintech wirklich bremst, ist offen. «Die Vermögensverwaltung ist ein Traditionsgeschäft, das auf Vertrauen basiert. Hier hat Fintech zurzeit noch einen geringen Anteil», sagt Sutter. Heute werden rund 14 Milliarden Franken an Vermögen über Fintech-Tools verwaltet. Wie stark dieser Anteil wächst, hängt vom Angebot ab. Entscheidend für Schweizer Banken ist laut Sutter, dass sie sich den direkten Kontakt zum Kunden bewahren. «Anbieter wie Google oder Facebook haben demgegenüber unendlich viele Daten zu den Nutzerbedürfnissen. Hier müssen die Banken aufholen.» Sonst laufen sie Gefahr, dass Google und Facebook dereinst zum digitalen Finanzberater würden. Der Bank bliebe dann nur noch das direkte Bankengeschäft. «Ohne den direkten Kundenkontakt aber sind wir nur noch der Maschinenraum», so Sutter. Aus der Luft gegriffen ist dieses Szenario nicht. In den USA vermittelt Google bereits Versicherungen. In China verkauft der Onlinemarktplatz Alibaba Versicherungen und Fonds und baut ein Konkurrenzangebot zu den Finanzinformationen von Bloomberg auf.

Risikoforschung fehlt

Fintech ist aber nicht nur eine Bedrohung für das traditionelle Bankgeschäft – es ist auch eine Chance. Und zwar nicht nur im Geschäft mit den Endkunden. Der weltweite Erfolg der beiden Schweizer Fintech-Player Avaloq und Finnova zeige, dass «gutes Geld im Geschäft mit Unternehmen» zu verdienen sei, sagt Finanzprofessor Andreas Dietrich von der Hochschule Luzern. Dieses Segment beurteilt er sogar als «erfolgversprechender» als das Geschäft mit Endkunden. Viele Fintech-Geschäftsmodelle müssten ihr wahres Potenzial aber erst noch unter Beweis stellen, warnt Bankenprofessor Hens.

Was müssen Banken konkret tun, um den Zug nicht zu verpassen? «Sie müssten den Mut und die Bereitschaft haben, etwas auszuprobieren», sagt Dietrich. Hens fordert die Finanzinstitute auf, ihre Organisation zu ändern: «Radikale Veränderungen gelingen zumeist nicht, wenn sie als Stabsstellen in der eigenen Organisation verankert sind.»

So gross die Chancen sind, so wenig wird zu den Risiken geforscht. Die Finma nennt auf Anfrage einige wenige: Das Risiko, dass «virtuelle Anbieter im Ausland mit Schweizer Identität werben»; «Geldwäschereirisiken aus Geldübertragung mit virtuellen Währungen»; «Cyberrisiken (Attacken)».
Andreas Valda

Neue Anlagemodelle

Diese Ansätze werden unterschieden

Social Trading Die Idee hinter Internetplattformen, die in den Bereich des sogenannten Social Trading fallen, ist simpel: Statt sich auf die Expertise eines Bankers zu verlassen, setzt man auf die Erfahrungen der Masse. Nutzer veröffentlichen ihre Handelsstrategien oder Anlageportfolios und ermöglichen damit anderen, an ihrem Erfolg – oder Misserfolg – teilzuhaben.

Robo-Investing Auch bei der automatisierten Vermögensverwaltung arbeitet nicht mehr der Kundenberater an der Anlage­strategie. Gestützt auf einen vorgefertigten Fragekatalog, entscheidet ein Computer, wohin das Geld fliesst. Der Vorteil: Die Kosten sind im Vergleich zur traditionellen Vermögensverwaltung tief, und schon ein kleines Portemonnaie reicht, um mitzumachen.

Hybrides Modell Wie es der Name schon sagt, handelt es sich bei diesem Modell um eine Mischform. Grundsätzlich entscheidet der Computer über die Anlagestrategie; punktuell können die Kunden aber auf die Expertise eines Bankberaters zurückgreifen. Das ist zwar teurer, ermöglicht dem Kunden aber auch, stärker auf die Anlagestrategie Einfluss zu nehmen.

Beratungsunterstütztes digitales Anlegen Das Beste aus beiden Welten: Der Kunde hat Zugriff auf eine Online-Vermögensverwaltung und profitiert von einem umfassenden Beratungsangebot durch seinen eigenen Banker. Dadurch wird das Angebot gleichzeitig personalisiert, spezialisiert und – man ahnt es – teurer. Eine Art Vermögensverwaltung 2.0 für Reiche. (aba)

Digitalisierung

Wie sich unser Leben verändert

Das Internet vernetzt die Gesellschaft, die Automatisierung verändert die Industrie, Roboter übernehmen unsere Arbeit: Die Digitalisierung dringt immer weiter in unser Leben vor. Bereits gibt es Ökonomen, die der technischen Entwicklung eine grössere Wirkung vorhersagen als etwa der Erfindung von Dampfmaschine oder Elektrizität. Der TA geht dem Phänomen in einer Serie nach und beleuchtet die Folgen der Veränderung.

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