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«Rekorde sind bald wieder ein Thema»

Die Ukrainekrise hat in den letzten Wochen für Kursstürze gesorgt. Jetzt ist Ruhe eingekehrt. War es das bereits mit der grossen Korrektur? Dazu der Anlagestratege Gabriel Bartholdi von J. Safra Sarasin.

Simon Schmid

Herr Bartholdi, die Börsen sind in den letzten Wochen eingebrochen. Wie dramatisch ist die Lage? Man muss das Bild vom Kurssturz etwas relativieren. Der Schweizer Markt hat gut 5 Prozent verloren: Im historischen Vergleich ist das eigentlich nicht so viel. Am stärksten betroffen war der deutsche Aktienindex mit einem Minus von zeitweise 11 Prozent. Auch der französische Markt hat mit 9 Prozent gelitten. Aber in den USA, wie auch in den Schwellenländern, waren die Einbussen geringer.

Drohen weitere Verluste, wenn der Ukrainekonflikt erneut eskaliert? Ausgeschlossen ist dies nicht. Aber wir rechnen nicht mit einer erneuten Korrektur von 10 bis 20 Prozent. Die fundamentalen Konjunkturdaten sind zu solide. Der Aufschwung verläuft zwar in Europa weiterhin langsamer, als viele Marktteilnehmer erwartet hatten. Aber Fakt ist: Die Wirtschaft erholt sich, allen voran in den USA.

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