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Schweiz und Italien verhandeln neu

Italien plant eine Selbstdeklaration für unversteuerte Auslandsvermögen. Parallel laufen die Gespräche mit der Schweiz über die Abgeltungssteuer. Bern hofft auf einen raschen Abschluss.

Unversteuerte Auslandsvermögen: Italiens Finanzpolizei sucht Steuersünder an der Grenze.
Unversteuerte Auslandsvermögen: Italiens Finanzpolizei sucht Steuersünder an der Grenze.
Francesca Agosta/ TI-Press, Keystone

Ende Januar kommt Italiens Premierminister Enrico Letta in die Schweiz. Mitbringen will er ein Gesetz zur Einführung einer freiwilligen Selbstdeklaration für unversteuerte Auslandskonten. Ursprünglich hätte die Selbstanzeige bereits ins Budget 2014 integriert werden sollen, welches das Parlament dieser Tage verabschiedet. Nun werde es aber Januar, kündigte Letta anlässlich seiner Jahresend-Pressekonferenz in Rom an. Das Wort Schweiz nahm der 47-jährige Sozialdemokrat dabei nicht in den Mund. Doch in Italien sind eigentlich immer Schweizer Banken gemeint, wenn es um Schwarzgeld im Ausland geht. Auf 200 Milliarden Euro schätzen die italienischen Medien den Umfang der unversteuerten Auslandsvermögen. Davon sollen sich rund drei Viertel in der Schweiz befinden.

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