Die versteckten Merkmale des neuen 10er-Nötlis

Wir zeigen, was von blossem Auge nicht erkennbar ist und warum die 10er als drittwichtigste Note der Schweiz bezeichnet werden kann.

15 Sicherheitsmerkmale und andere versteckte Eigenschaften: Klicken Sie auf die Markierungen in der Infografik, um mehr zu erfahren.


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Als dritte Note der neuen Nationalbank-Serie wurde heute das 10er-Nötli vorgestellt. Es zeigt die Schweiz von ihrer organisierenden Seite – das Hauptelement ist die Zeit. So hält die Hand auf der Vorderseite einen Dirigentenstab, der dem Orchester die zeitlichen Einsätze vorgibt. Der Globus bildet verschiedene Zeitzonen ab. Und auch auf der Rückseite der Note findet sich das Hauptelement: Das abgebildete Uhrwerk steht für eine funktionierende Organisation und zeitliche Präzision, dank der das weitverzweigte Schweizer Bahnnetz funktioniert.

Neben den offensichtlichen Elementen enthält das Nötli viele versteckte Details, die mit blossem Auge nicht erkennbar sind: Unter anderem 15 Sicherheitsmerkmale, die mit unterschiedlichen Technologien in die dreischichtige Banknote eingearbeitet wurden, um eine Fälschung so gut wie unmöglich zu machen. Wir zeigen die Besonderheiten der neuen 10er-Note in unserer Infografik (oben).

Die Herstellungskosten der Schweizer Banknoten belaufen sich im Durchschnitt auf rund 40 Rappen, hängen aber von der Notengrösse und der Produktionsmenge ab. Die neue 10er ist kleiner als die anderen Noten, von ihr werden jedoch mehr produziert als beispielsweise von der 50er.

Dies zeigen Zahlen der Schweizerischen Nationalbank. Sie legt je nach Bedarf und Nachfrage die Stückzahl fest, die von einem Geldschein in Umlauf gebracht wird. Im vergangenen Jahr machte das 10er-Nötli 17,5 Prozent des gesamten Umlaufs aus und war damit die drittbeliebteste Note.

Nur die 20er- und die 100er-Note zirkulieren noch häufiger. Hunderterscheine machen mehr als ein Viertel des ganzen Umlaufs aus, sind also das häufigste Zahlungsmittel der Schweizerinnen und Schweizer in Notenform.

So werden die neue Noten produziert: Erklärvideo der Schweizerischen Nationalbank. (Video: Youtube)

Die Einführung aller neuen Schweizer Banknoten wird bis 2019 dauern. Als nächste wird die 200er-Note (etwa in einem Jahr) folgen. Anschliessend werden die 1000-Note und als letzte der Hunderterschein, die Note mit der höchsten Auflage, ersetzt (beide 2019). (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 11.10.2017, 13:48 Uhr

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