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Sommer der Entscheidung

Konservative Ökonomen fordern einen raschen Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes. Andernfalls drohe «eine Katastrophe».

Philipp Löpfe
Werden dazu aufgefordert, die Geldschwemme zu beenden: Die Notenbankchefs der USA und der Eurozone, Ben Bernanke und Mario Draghi. (Archiv)
Werden dazu aufgefordert, die Geldschwemme zu beenden: Die Notenbankchefs der USA und der Eurozone, Ben Bernanke und Mario Draghi. (Archiv)
Keystone

Martin Feldstein ist eine Art graue Eminenz der konservativen Ökonomen. Er war der wichtigste wirtschaftliche Berater von Ronald Reagan und lehrt heute noch an der Harvard University. In einem Beitrag im «Wall Street Journal» fordert er US-Notenbankpräsident Ben Bernanke auf, seine Politik des Quantitative Easing einzustellen. Das gesteckte Ziel, die Arbeitslosenquote unter 6,5 Prozent zu drücken, sei ohnehin illusorisch geworden, argumentiert Feldstein. «Währenddessen verleiten die tiefen Zinsen Banken und Investoren dazu, exzessive Risiken einzugehen. Diese Risiken könnten zu schweren Nebenwirkungen beim Eigenkapital der Banken und dem Vermögen der Pensionskassen führen. Um es in Bernankes eigener Terminologie auszudrücken: Die Wirksamkeit des Quantitative Easing ist klein und die Kosten und Risiken sind substanziell geworden.

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