Zum Hauptinhalt springen

Systematisches Versagen

Die Weltbank plante seit 2004 die Umsiedlung und Enteignung von über drei Millionen Menschen. Ein internationales Reporterteam fand gravierende Übergriffe.

Von Sasha Chavkin, Michael Hudson, Oliver Zihlmann

Minutiös berichtet die Weltbank jedes Jahr, wie viele Milliarden sie in Staudämme und ähnliche Grossprojekte investiert, um armen Länder wie Äthiopien, Vietnam oder dem Kosovo zu helfen. Allein die Schweiz bezahlt jährlich Millionen Franken nach Washington. Doch in keiner Statistik zählt die Bank, wie viele Menschen für solche Projekte zwangsweise umgesiedelt wurden – oft unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen