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Tausend Franken weggesurft

Gewisse Handyverträge von Jugendlichen können Eltern riesige Kosten bescheren, wie ein Orange-Fall zeigt. Konsumentenschützer fordern deshalb eine direkte Kostenwarnung an die gesetzlichen Vertreter.

Warnhinweise per SMS nützen wenig, wenn Jugendliche im Mobilnetz herumsurfen. Bild: Martin Sigmund / Plainpicture
Warnhinweise per SMS nützen wenig, wenn Jugendliche im Mobilnetz herumsurfen. Bild: Martin Sigmund / Plainpicture

Die 14-Jährige A. erhielt im September von ihren Eltern ein Handyabo namens Young Star des Anbieters Orange. Es kostete 29 Franken und versprach unlimitiert Gespräche ins Festnetz und Gratis-Surfen im Internet übers Handynetz bis zu einem Umfang von 1 Gigabyte. Die Datenmenge entspricht ungefähr einem zweistündigen Spielfilm. Zwei Monate später erhielt der Vater von Orange eine Rechnung über rund 800 Franken. Die Analyse zeigte, dass seine Tochter für rund 9 Gigabyte Daten surfte. Während eines Monats hatte sie mit Freunden übers Handynetz vor allem Musik via Youtube gehört.

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