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Uhrenhändler wollen keine Bargeldlimite

Offenbar plant der Bundesrat, Barzahlungen über 100'000 Franken zu verbieten. Es wäre ein kleiner Schritt vorwärts im Kampf gegen die Geldwäscherei. Betroffene Branchenvertreter reagieren verstimmt.

Simon Schmid
Die Schweiz wählt den Sonderweg bei der Geldwäschereibekämpfung: Koffer voller Bargeld.
Die Schweiz wählt den Sonderweg bei der Geldwäschereibekämpfung: Koffer voller Bargeld.
Keystone

«Verbot von Barzahlungen über 100'000 Franken» titelte die «NZZ am Sonntag» (NZZaS) in ihrer letzten Ausgabe. Wie die Zeitung von verwaltungsnahen Quellen erfahren hat, will der Bund im Kampf gegen die Geldwäscherei umfassend durchgreifen. So sollen Zahlungen ab der genannten Höhe neu zwingend über eine Bank erfolgen. Entsprechende Absichten waren bereits im Finanzmarktbericht geäussert worden, den Bundesrätin Widmer-Schlumpf im Dezember veröffentlicht hatte. Gemäss dem Bericht soll die Regel aber nur für Notare und Immobilienhändler gelten; auch ein konkreter Schwellenwert wird dort nicht genannt.

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