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US-Steuerstreit: Die Ermittler sind nun erst recht angestachelt

Die US-Justiz wird nach dem Rückschlag beim Fall Weil ihre Strategie neu ausrichten und ihre Kräfte auf grössere Fälle konzentrieren.

Von Walter Niederberger, San Francisco
Ex-UBS-Banker Raoul Weil wurde in Fort Lauderdale, Florida, freigesprochen. Foto: Reuters
Ex-UBS-Banker Raoul Weil wurde in Fort Lauderdale, Florida, freigesprochen. Foto: Reuters

Das US-Justizministerium wird aus dem Freispruch von Raoul Weil lernen und die Beweislage für künftige Fälle besser absichern. «Diese Niederlage werden die Ankläger nicht auf sich sitzen lassen», sagt Insider Nathan Hochman gegenüber dem «Tages-Anzeiger». «Das Justizministerium wird nur noch die aussichtsreichsten Fälle weiterverfolgen. Es wird dafür sorgen, dass die Verteidiger die Glaubwürdigkeit der Kronzeugen nicht mehr untergraben können.» Hochman kennt die Strategie der Klägerseite bestens, arbeitete er doch zum Zeitpunkt des UBS-Skandals 2008 als Staatsanwalt in der Steuerabteilung des Justizministeriums.

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