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Wenn Rohstoffhändler Geld verschenken

Das Luzerner KKL und seine Klassikfestivals haben grosszügige Spender aus dem Rohstoffhandel.

In Luzerner Klassikhöhepunkten steckt viel Geld aus der Rohstoffbranche: Das KKL in Luzern.
In Luzerner Klassikhöhepunkten steckt viel Geld aus der Rohstoffbranche: Das KKL in Luzern.

Wie viele Millionen das grandiose Kultur- und Kongresszentrum Luzern dem Rohstoffhandel zu verdanken hat, wurde nie öffentlich. Denn über ihre Spenden schweigen die Rohstoffhändler genauso wie über ihre lukrativen Deals. Wahrscheinlich floss ein ansehnlicher Betrag im zweistelligen Millionenbereich in das 1998 erbaute KKL. Wer sich die Mühe nimmt, die Liste der 486 Donatoren im Innern des Kulturtempels zu studieren, kann immerhin die Namen der spendablen Rohstoffhändler herausfinden: Marc Rich, Rich-Stiftung, Darchey-Noam-Stiftung und Solon-Stiftung. Marc Rich ist der berühmt-berüchtigte und mittlerweile verstorbene Zuger «King of Oil». Er und seine Stiftung sind Hauptdonatoren des KKL. Genauso wie die beiden anderen Stiftungen: Die eine wurde von Pincus Green präsidiert und die andere von Alexander Hackel verwaltet – beides langjährige Partner in der Marc Rich + Co. Holding, der Vorläuferin von Glencore.

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