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Wie viel Schwarzgeld liegt auf der Banque Privée Espirito Santo?

Der Kollaps der Waadtländer Vermögensverwaltungsbank ist peinlich – für die reichen Kunden aus Portugal.

Von Bruno Schletti
Die Finma prüft die Bank, in deren Aufsicht ein Finma-VR sass: Banque Privée Espirito Santo in Pully VD. Foto: Laurent Gilliéron (Keystone)
Die Finma prüft die Bank, in deren Aufsicht ein Finma-VR sass: Banque Privée Espirito Santo in Pully VD. Foto: Laurent Gilliéron (Keystone)

Gestern hat die Finanzmarktaufsicht (Finma) gegen die Banque Privée Espirito Santo ein Konkursverfahren eröffnet. Die kleine Vermögensverwaltungsbank mit Sitz in Pully VD am Genfersee ist in den Strudel des portugiesischen Mischkonzerns Espirito Santo geraten. Die Bank befand sich bereits seit Juli in freiwilliger Liquidation. Die Finma ist jetzt eingeschritten, weil sie eine Überschuldung des Instituts feststellte. Es ist nicht mehr genug Eigenkapital vorhanden, um allen Verpflichtungen nachzukommen. Eine Rekapitalisierung der Bank durch die bisherigen Aktionäre scheiterte, weil die Muttergesellschaft selbst insolvent ist.

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