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Zu teuer, um die Bank zu wechseln

Wer Wertschriften auf eine andere Bank verlegt, muss oft happige Gebühren bezahlen. Nun ist der Preisüberwacher eingeschritten.

Eine Häufung bei 100 Franken: Eine Übersicht der 32 Banken, deren Gebühren für Wertschriftentransfers der Preisüberwacher unter die Lupe genommen hat.
Eine Häufung bei 100 Franken: Eine Übersicht der 32 Banken, deren Gebühren für Wertschriftentransfers der Preisüberwacher unter die Lupe genommen hat.
Preisüberwacher
Ahnen noch nichts von den hohen Transfergebühren: Kunden werden von einer Bankangestellten beraten. (Gestellte Aufnahme)
Ahnen noch nichts von den hohen Transfergebühren: Kunden werden von einer Bankangestellten beraten. (Gestellte Aufnahme)
Martin Rütschi, Keystone
Nimmt die Banken in die Pflicht: Stefan Meierhans, Schweizer Preisüberwacher, an der Jahresmedienkonferenz in Bern. (26. Februar 2015)
Nimmt die Banken in die Pflicht: Stefan Meierhans, Schweizer Preisüberwacher, an der Jahresmedienkonferenz in Bern. (26. Februar 2015)
Marcel Bieri, Keystone
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Kündigt man fristgerecht Versicherungen, Zeitungsabos, Wohnungen oder Telefonanbieter, kostet dies nichts. Löst man jedoch ein Bankkonto auf, kann dies ins Geld gehen, wenn dabei Wertschriften auf andere Banken transferiert werden. Gemäss einer Untersuchung von Preisüberwacher Stefan Meierhans, der 32 Banken in der Schweiz unter die Lupe genommen hat, betragen die Gebühren allein für einen Titel 50 bis 200 Franken. Der Durchschnitt liegt bei rund 100 Franken (siehe Bildstrecke). Wenn also jemand mehrere Titel in einem Portfolio hält, gehen die Kosten für einen allfälligen Transfer schnell in die Tausende.

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