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Zum Dollar drängt doch alles

Die EZB startet mit der Geldschwemme. Der Dollar klettert derweil auf ein Elfjahreshoch – und dürfte dank «Flow-Effekt» neue Spitzen erreichen. Und der Franken?

Heute Morgen hat die Europäische Zentralbank erstmals Staatsanleihen gekauft. Damit ist das Quantitative-Easing-Programm (QE) gestartet. Wertpapiere über 60 Milliarden Euro will die EZB nun pro Monat kaufen, dies bis zum September 2016 – mindestens. Die Aussicht auf die Euroschwemme hat an den Märkten bereits im Vorfeld heftige Bewegungen ausgelöst. Der Euro ist im Vergleich zur amerikanischen Währung auf ein Elfjahrestief gesunken, er notiert nun unter 1.09 Dollar.

Der Effekt ist von Zentralbankchef Mario Draghi durchaus erwünscht. Die Euroschwäche ist aber auch eine Dollarstärke. Das robuste Wachstum und die Aussicht auf eine baldige Zinserhöhung haben den Greenback im Vergleich zu einem Korb der zehn wichtigsten Handelswährungen jüngst auf den höchsten Stand seit 2004 getrieben. Auch im Vergleich zum Franken ist der Dollar gestiegen. Er wird aktuell zu 98 Rappen gehandelt und hat damit die Verluste seit der Aufhebung des Mindestkurses fast wieder wettgemacht.

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