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Generikahersteller Actavis geht mit Rekordumsätzen zu Watson

Zug Der in der Schweiz ansässige Generikahersteller Actavis geht mit Spitzenumsätzen in die geplante Fusion mit dem US- Rivalen Watson.

Actavis werde in diesem Jahr seinen Umsatz prozentual zweistellig auf einen Wert von erstmals über zwei Milliarden Euro ausbauen, teilte das Unternehmen mit. Nach neun Monaten stünden bereits rund 1,6 Milliarden Euro in den Büchern, meldete Actavis am Freitag in Zug. Auch beim Ergebnis habe Actavis zugelegt, sagte Firmenchef Claudio Albrecht der Nachrichtenagentur Reuters. «Beim Ergebnis sind wir sogar noch besser gewachsen als beim Umsatz», sagte der Manager. Der 53-jährige Tiroler wird nach der Übernahme des ursprünglich isländischen Generikaherstellers durch Watson voraussichtlich im November das Unternehmen verlassen. Durch den Kauf von Actavis für bis zu 4,5 Milliarden Euro bildet Watson den weltweit drittgrössten Generikahersteller nach der israelischen Ratiopharm-Mutter Teva und der Novartis -Tochter Sandoz. Zusammen kommen beide Unternehmen in diesem Jahr voraussichtlich auf einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Er übergebe ein gesundes und schnell wachsendes Unternehmen, sagte Albrecht. Vor wenigen Tagen genehmigte die US-Kartellbehörde die Übernahme mit Auflagen. Die europäischen Wettbewerbshüter hatten bereits den Weg freigemacht. Watson hatte angekündigt, die Übernahme bis Anfang November abzuschliessen.

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